Keller-Archiv Wer hier wieder raus will, muss an dem Wächter vorbei.
2008 - Motte & Co (Westfälisches Volksblatt) Die pfiffige Inszenierung von Stefanie Jänsch kann als eines der bestgelungenen Kinderstücke in die Annalen der Kammerspiele eingehen. Als nach 80 Minuten der Vorhang fiel, wollten Applaus, Jubel und Zugaberufe kaum ein Ende nehmen. ... Ohne die flotte Musik von Gerhard Gemke, der wie Spitzwegs „Armer Poet“ unter aufgespannten Regenschirm am Klavier Platz nehmen muss, wäre das Ganze nur halb so schön. Seine Lieder machen einfach Spaß. 1996 - Don Quijote (Neue Westfälische) Dank Gemkes Musik und der brillanten Schauspieler: „Don Quijote“ par excellence. ... liefert die phantasievolle und einfühlsam-ambivalente Musikkomposition von Gerhard Gemke erfrischend sprühende Stimmungsbilder ... Die anspruchsvolle, vielschichtige Musik von Gemke ... (und die) ungewöhnliche Zusammenführung von Cello (Felix Vogelsang), Percussion (Dieter Nowak), Gitarre (Michael Ahlers) und Flöte (Gerhard Gemke) verbreiten einen aufregenden Klangteppich von Schwermut und südländischer Leichtigkeit, rhythmischer Kraft und treibender Traumvision. 1999 – Eine Woche voller Samstage (Neue Westfälische) Das Sahnehäubchen dieser Inszenierung war die Musik von Gerhard Gemke, der auch selber als Musiker und Erzähler auftritt. Lustige eingängige Songs zum Mitsingen, deren üppige Rock'n'Roll-Begleitung für noch mehr Drive in dieser rasanten Inszenierung sorgte. 2003 – Piaf (mit Asita Djavadi) (Westfälisches Volksblatt) Das Bewegendste aber ist die Musik. Theaterpianist Gerhard Gemke hat sie auf der Grundlage der Original-Chansons arrangiert und auch wenn Streicher und ein Akkordeon fehlen, so schaffen die vier Musiker mit Klavier (Gerhard Gemke), Schlagzeug (Dieter Nowak), Bass (Peter Scholz) und Klarinette/Saxophon (Peter Schultz) eine mitreißende Jazz-Begleitung, die die großartige Stimme von Asita Djavadi ergänzt und trägt. 1999 – Cabaret (Musical) Der Vergleich (mit der Filmfassung) lohnt sich, zeigt er doch, dass ein kleines Stadttheater mit seinen bescheidenen Mitteln mehr bieten kann, als ein mit Millionenaufwand und Weltstars gedrehter Hollywood-Film ... Perfekt die Band unter Leitung von Gerhard Gemke. Wer sich einmal beweisen lassen möchte, dass weniger tatsächlich mehr sein kann, dem sei „Cabaret“ in Paderborn ans Herz gelegt. Anna Schwemmer, Marco Wohlwend Well, since my baby left me ... 1998 – Leonce meets the King (von und mit Cristián Lehmann Carrasco) (Neue Westfälische) Spitzen-„Elvis“ mit Ein-Gemke-Orchester ... Mit diesen Spitzensongs wäre der Abend, bzw. die Nacht schon gerettet, denn die sind super. Gerhard Gemke übertrifft sich selber als Pianist, ersetzt eine ganze Band, verblüfft mit witzigen Arrangements. 1997 – „Heute Abend: Lola Blau“ von Georg Kreisler (mit Isabel Zeumer) (Westfälisches Volksblatt) Gerhard Gemke als musikalischer Leiter des Ganzen ... begleitete die teils bittersüßen, teils beißenden Songs in bewährter Topform. 2001 – Acht Klaviere, 32 Hände - Konzert zum 50. Geburtstag der Städtischen Musikschule Paderborn (Neue Westfälische) Nach der Pause begann der jazzige Teil mit Dave Brubecks „Prelude and Blues“, herrlich einfühlsam gefetzt von Gerhard Gemke und Enrique Tarris, das stellenweise so klang, als würde Brubeck der Leibhaftige die Flügel bedienen, dann aber in einer gewaltigen Improvisation den Jazzer und Komponisten „Gogo“ hören ließ, und das war besonders schön ... zeigten große Klasse vor dem endgültigen Top-Act des Abends: Die Welturaufführung von „Emerson's Lake“ gespielt von (16 Pianisten an) acht Flügeln und einem Schlagzeug in vier Akten, komponiert von Gerhard Gemke, Jahrgagng 1962. ... Ein tolles Werk, ein wenig Rock, eine Prise Jazz, ein paar impressionistische Elemente und eben der klangliche Instinkt von Gogo, der immer stimmig ist. ... Alle waren begeistert, applaudierten stürmisch und wurden mit einer Wiederholung des zweiten Teils der Komposition belohnt. 2005 – Konzert der Musikschule im Audienzsaal des Neuhäuser Schlosses (Westfälisches Volksblatt) Das war lustig und überaus virtuos, was die Dozenten den Städtischen Musikschule unter der Federführung von Gerhard Gemke – immer für eine kompositorische Überraschung gut – am Sonntag im Audienzsaal präsentierten. ... Einen dicken Brocken gab es zu Beginn: Vier Pianisten an zwei Flügeln, also acht Hände, führten uns an „Emerson's Lake“ und ließen uns den säuselnden Wind in den Palmen vernehmen wie gewaltige Klangausbrüche gleich einem pianistischen Hurrican – genial vom Komponisten (Gerhard Gemke), Enrique Tarris und dem Ehepaar Wiemann auf die Tasten gebannt. ... und auch „La Festa del Corpo“ erfreute uns durch stampfende Rhythmen. ... Zum guten Schluss nochmal alle Dozenten in großer Improvisation vereint mit Gerhard Gemkes „Funky Doz Ducks“ – solch rhythmisch vertrackten Sound mussten die heiligen Hallen des Spiegelsaales auch mal aushalten. Gratulation zu so viel Mut und Engagement! 1991 – Stani und Gogo – Kabarett (Neue Westfälische) Der Umgang mit der Sprache machte den Reiz der Paderborner Akteure „Stani und Gogo“ aus. Hinhören war da schon ein Muss. Michael Greifenbergs und Gerhard Gemkes spielerischer Umgang mit Worten und Texten war beeindruckend. 2011– Liebe, Meer und roter Mond Cornelia Schönwald singt Brecht, Weill Gemke sie begleitet. “Ich habe oben im Theatertreff [des neuen Paderborner Theaters] ... einen sehr ,sehr schönen Brecht-Weill-Liederabend gesehen, Liebe, Meer und roter Mond. Eine tolle Schauspielerin, ein hervorragender Pianist, gar nicht die große Bühne, aber da geht’s leidenschaftlich und auch erotisch zur Sache. Kritik Stefan Keim,12. 9. 11, wdr3